Windows 11: Microsoft gesteht Fehler ein – und löst ihn prompt
Nach monatelangen Problemen mit dem Remote Desktop Protocol (RDP) in Windows 11 24H2 gesteht Microsoft endlich seinen Fehler ein und hat gleichzeitig sogar eine Lösung parat. Die Probleme sorgen für massive Störungen im Arbeitsalltag betroffener Nutzer. Mit dem neuen Notfall-Update verspricht Microsoft eine dauerhafte Lösung – die Verteilung kann allerdings bis zu 48 Stunden in Anspruch nehmen.

Nach monatelangen Problemen mit dem Remote Desktop Protocol (RDP) in Windows 11 24H2 gesteht Microsoft endlich seinen Fehler ein und hat gleichzeitig sogar eine Lösung parat. Die Probleme sorgen für massive Störungen im Arbeitsalltag betroffener Nutzer. Mit dem neuen Notfall-Update verspricht Microsoft eine dauerhafte Lösung – die Verteilung kann allerdings bis zu 48 Stunden in Anspruch nehmen.
Windows 11 24H2: Microsoft beseitigt die Remote-Desktop-Probleme
Die Probleme mit der Remote-Desktop-Funktion äußerten sich vor allem durch plötzliche Verbindungsabbrüche. Besonders Unternehmen, die verstärkt auf Remote-Arbeit setzen, traf diese Entwicklung hart.
Microsoft reagierte zunächst mit dem Update KB5052093 im Februar 2025, das die Situation jedoch nicht entschärfen konnte. Erst nach einer Häufung der Beschwerden im März 2025 räumte der Konzern die Schwierigkeiten offiziell ein (Quelle: Microsoft).
Jetzt gibt es auch endlich einen Fix. Microsoft setzt bei der Problemlösung auf das „Known Issue Rollback“ (KIR)-System. Diese Technologie ermöglicht es, problematische Änderungen gezielt rückgängig zu machen, ohne dabei andere wichtige Updates zu beeinträchtigen. Um den Fix zu beschleunigen, empfiehlt Microsoft einen Neustart des Systems. Die vollständige Stabilisierung der RDP-Verbindungen kann dennoch bis zu zwei Tage dauern.
Remote-Desktop-Probleme gibt es schon seit Monaten
Die ersten Anzeichen der RDP-Probleme tauchten bereits im Oktober 2024 auf – also kurz nach der Veröffentlichung von Windows 11 24H2. Nutzer berichteten von instabilen Verbindungen und Schwierigkeiten beim Verbindungsaufbau.
Das März-Sicherheitsupdate verschärfte die Situation nun anscheinend zusätzlich, was letztlich zum Handeln zwang. „Wir haben einen signifikanten Anstieg der Berichte über dieses Problem nach der Veröffentlichung des März-2025-Windows-Sicherheitsupdates beobachtet“, bestätigte Microsoft in einem offiziellen Statement gegenüber Windows Latest.Link