ADAC: Bei diesen Modellen mit Keyless-System ist Vorsicht geboten
Das Keyless-System ist praktisch, aber leider auch eine Einladung für Autodiebe. Das ist schon lange bekannt, doch viele Hersteller haben offenbar keine Lösung.Wo liegt das Problem des Keyless-Systems?Ist euer Auto mit Keyless ausgestattet, braucht ihr keinen Schlüssel, um den Wagen zu öffnen. Das ist praktisch, denn ihr müsst nicht erst in Rucksack oder Handtasche nach dem Autoschlüssel suchen. Das Auto erkennt, wenn der Schlüssel in der Nähe ist und hebt die Zentralverriegelung auf.Doch der moderne Autodieb macht sich dieses innovative System zunutze. Das Signal lässt sich mit entsprechender Ausrüstung verlängern und verstärken, sodass sich der echte Schlüssel gar nicht in unmittelbarer Nähe des Autos befinden muss.Diese Gadgets erleichtern euren Alltag.LinkViele Wägen sind betroffenDieses Problem ist nicht neu. Die Hersteller wurden schon mehrfach auf diese Sicherheitslücke aufmerksam gemacht, doch eine wirksame Lösung haben offenbar nur wenige. Der ADAC testete 631 Autos – mit erschreckendem Ergebnis. Die meisten Fahrzeuge mit Keyless konnten geöffnet und weggefahren werden.LinkWelche Fahrzeuge sind betroffen?Von diesem Problem sind nahezu alle Marken betroffen, deren Fahrzeuge mit dem Keyless-System ausgestattet sind. In der kompletten Liste aus dem ADAC-Test finden sich Lexus-, BMW- und Audi-Modelle ebenso wie Hyundai, Kia, Mazda oder Nissan.Lediglich Autos mit Ultra-Wide-Band (UWB) waren im Test vor fremdem Zugriff geschützt. Mit dieser Technologie sind unter anderem die Modelle Born und Fermentor von Cupra, die jüngeren Landrover sowie der Golf 8 ausgestattet. Durch UWB wird die Laufzeit des Funksignals zwischen Auto und Schlüssel exakt gemessen. So lässt sich feststellen, ob das Signal illegal verlängert wurde.Ein Bewegungssensor, wie er im Opel Astra ab 2022 oder im Porsche verbaut ist, bietet hingegen keinen ausreichenden Schutz. Bei dieser Technologie schaltet sich der Schlüssel ab, wenn er eine Weile ruhig liegt. Dieser Lösungsansatz ist jedoch nicht zuverlässig genug, denn die betroffenen Fahrzeuge konnten im Test häufig trotzdem geöffnet und gestartet werden.Link

Das Keyless-System ist praktisch, aber leider auch eine Einladung für Autodiebe. Das ist schon lange bekannt, doch viele Hersteller haben offenbar keine Lösung.
Wo liegt das Problem des Keyless-Systems?
Ist euer Auto mit Keyless ausgestattet, braucht ihr keinen Schlüssel, um den Wagen zu öffnen. Das ist praktisch, denn ihr müsst nicht erst in Rucksack oder Handtasche nach dem Autoschlüssel suchen. Das Auto erkennt, wenn der Schlüssel in der Nähe ist und hebt die Zentralverriegelung auf.
Doch der moderne Autodieb macht sich dieses innovative System zunutze. Das Signal lässt sich mit entsprechender Ausrüstung verlängern und verstärken, sodass sich der echte Schlüssel gar nicht in unmittelbarer Nähe des Autos befinden muss.
Diese Gadgets erleichtern euren Alltag.Link
Viele Wägen sind betroffen
Dieses Problem ist nicht neu. Die Hersteller wurden schon mehrfach auf diese Sicherheitslücke aufmerksam gemacht, doch eine wirksame Lösung haben offenbar nur wenige. Der ADAC testete 631 Autos – mit erschreckendem Ergebnis. Die meisten Fahrzeuge mit Keyless konnten geöffnet und weggefahren werden.Link
Welche Fahrzeuge sind betroffen?
Von diesem Problem sind nahezu alle Marken betroffen, deren Fahrzeuge mit dem Keyless-System ausgestattet sind. In der kompletten Liste aus dem ADAC-Test finden sich Lexus-, BMW- und Audi-Modelle ebenso wie Hyundai, Kia, Mazda oder Nissan.
Lediglich Autos mit Ultra-Wide-Band (UWB) waren im Test vor fremdem Zugriff geschützt. Mit dieser Technologie sind unter anderem die Modelle Born und Fermentor von Cupra, die jüngeren Landrover sowie der Golf 8 ausgestattet. Durch UWB wird die Laufzeit des Funksignals zwischen Auto und Schlüssel exakt gemessen. So lässt sich feststellen, ob das Signal illegal verlängert wurde.
Ein Bewegungssensor, wie er im Opel Astra ab 2022 oder im Porsche verbaut ist, bietet hingegen keinen ausreichenden Schutz. Bei dieser Technologie schaltet sich der Schlüssel ab, wenn er eine Weile ruhig liegt. Dieser Lösungsansatz ist jedoch nicht zuverlässig genug, denn die betroffenen Fahrzeuge konnten im Test häufig trotzdem geöffnet und gestartet werden.Link