Seit 35 Jahren wissen PC-Nutzer: Wenn sie blau sehen, ist alles vorbei – aber genau das will Microsoft jetzt ändern

Microsoft hat Änderungen am Blue Screen of Death angekündigt. Das Unternehmen zeigt, wie der Fehlerbildschirm künftig aussehen soll. Der Beitrag Seit 35 Jahren wissen PC-Nutzer: Wenn sie blau sehen, ist alles vorbei – aber genau das will Microsoft jetzt ändern erschien zuerst auf Mein-MMO.de.

Apr 2, 2025 - 12:44
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Seit 35 Jahren wissen PC-Nutzer: Wenn sie blau sehen, ist alles vorbei – aber genau das will Microsoft jetzt ändern

Microsoft hat die Änderungen am legendären Blue Screen of Death angekündigt. Das Unternehmen zeigt, wie der Fehlerbildschirm in Windows 11 künftig aussehen soll. Ein Schritt, der sowohl die Nutzererfahrung als auch die Ästhetik von Windows neu definieren soll.

Am 28. März 2025 kündigte Microsoft auf ihrem Blog eine bedeutende Neugestaltung des Blue Screen of Death (BSOD) in Windows 11 an. Diese Änderung soll das Design der Fehlermeldung modernisieren und die Nutzererfahrung vereinfachen. Microsofts Ziel ist es, die Produktivität der Nutzer zu steigern und sie schneller zurück an ihre Arbeit zu bringen.

Während manche Designs sich ändern, gibt es immer wieder Symbole, deren Bedeutungen kaum bekannt sind. Hier seht ihr, was hinter dem N-Symbol auf eurem Handy steckt.

Von Blue zu Black: Der neue Blue Screen of Death

Was soll sich beim BSOD ändern? Die auffälligste Änderung betrifft die Farbe des BSOD. In den Insider-Preview-Builds nutzt Microsoft einen grünen Fehlerbildschirm (GSOD) für Testzwecke. Das bedeutet aber nicht, dass die finale Version grün bleibt. In der aktuellen Ankündigung und den Leaks deutet alles darauf hin, dass der BSOD in der finalen Windows-11-Version schwarz statt blau sein wird.

Microsoft hat zudem Elemente wie den Smiley und den QR-Code, die in früheren Versionen des BSOD enthalten waren, entfernt. In der neuen Version wird lediglich der Stop-Code sowie der fehlerhafte Prozess angezeigt, was die Fehlermeldung auf das Wesentliche reduziert. Diese Änderungen betreffen derzeit nur die Windows Insider Preview-Version und sind noch nicht Teil der endgültigen Windows 11-Version.

Das ist der Grund der Änderung: Microsoft erklärt, dass die Reduzierung der Komplexität und die Anpassung des Designs an Windows 11 den Nutzern helfen soll, sich nach einem Systemabsturz schneller zu orientieren und wieder produktiv zu werden. Die Änderungen seien dafür da, unnötige Informationen zu minimieren, damit der Nutzer schnell den Fehler versteht und schneller wieder mit seiner Arbeit fortfahren kann. Auch das Design wurde angepasst, um es besser mit dem minimalistischen Ansatz von Windows 11 in Einklang zu bringen.

Die Vereinfachung der Fehlermeldung soll es den Nutzern erleichtern, den Fehlercode zu erkennen und sofort Maßnahmen zu ergreifen. Doch bleibt abzuwarten, ob diese Änderungen langfristig tatsächlich die Nutzererfahrung verbessern werden.

Windows 95: Ein nostalgisches Aufleben

Während Microsoft mit Windows 11 eine neue Ära einleitet, feiert das alte Windows 95 ein kleines Comeback. CrystalMark Retro, eine Benchmarking-Software, hat ein Update erhalten, das nun auch alte Windows-Versionen wie Windows 95, Windows 98 und Windows NT unterstützt. Damit ist es jetzt möglich, die Leistung von alten Maschinen zu messen und diese mit modernen Systemen zu vergleichen. Die Software bewertet unter anderem CPU-Leistung, Grafik und Festplattengeschwindigkeit, was besonders für Technik-Nostalgiker von Interesse ist.

Obwohl Microsoft sich auf Windows 11 konzentriert, sorgt die Community dafür, dass auch alte Betriebssysteme wie Windows 95 nicht vergessen werden. Das zeigt, wie stark die Nostalgie eine Rolle bei alten Systemen spielt. Einige erinnern sich sogar noch an einen alten Schlüssel, mit dem man Windows XP kostenlos nutzen konnte.

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