Spieler zockt 12.000 Stunden Destiny 2 auf Steam, rechnet brutal mit dem Shooter ab

Ein Spieler hat 12.000 Stunden mit Destiny 2 auf Steam verbracht und schreibt ein negatives Review. Der Beitrag Spieler zockt 12.000 Stunden Destiny 2 auf Steam, rechnet brutal mit dem Shooter ab erschien zuerst auf Mein-MMO.de.

Apr 3, 2025 - 13:51
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Spieler zockt 12.000 Stunden Destiny 2 auf Steam, rechnet brutal mit dem Shooter ab
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Der Online-Shooter Destiny 2 kam 2019 auf Steam. Ein Spieler hat 12.000 Stunden mit dem Spiel auf Steam verbracht, bevor er sich dazu entschloss, ein Review zu schreiben. Das ist negativ. Er nennt das Spiel nur einen Schatten seines früheren selbst.

Wie lange ist Destiny 2 schon auf Steam? Destiny 2 erschien im September 2017, kam erst am 1. Oktober 2019 auf Steam. Das hatte zwei Gründe:

Die PC-Version von Destiny kam ohnehin erst im Oktober 2017, die entwickelte ein anderes Studio als Bungie. Destiny 1 gab es ohnehin nur für PlayStation und Xbox. Auf die PC-Version von Destiny 2 mussten Spieler auch eine ganze Weile warten.

Von 2017 bis Oktober 2019 war Destiny dann auch nur über das Battle.net zu spielen und noch nicht auf Steam, denn Bungie war bis dahin noch mit Activision Blizzard verbandelt.

Destiny 2 ist mittlerweile seit etwa 48.269 Stunden auf Steam – und Nutzer auf Steam haben mit dem Shooter schon irre viel Zeit verbracht. Viele Leute, die ein Steam-Review verfassen, haben weit über 1.000 Stunden.

Steam-Nutzer rechnet nach 12.000 Stunden mit Destiny 2 ab

Das sagt der Nutzer: Der Spieler „Korvo“ hat genau 12.000 Stunden mit Destiny 2 verbracht, als er am 18. März sein negatives Review schreibt (via store.steampowered.com). Er hat alle 23 Achievement bei Destiny 2 auf Steam erreicht, wobei das nicht sonderlich schwer ist

Korvo schreibt: Das Spiel habe tolle Grafik, eine gute Story und der Kampf und das Movement seien toll – jedenfalls bis zu einem gewissen Punkt. Aber Destiny 2 sei nur noch ein Schatten seiner selbst.

Der Spieler kritisiert:

  • Das Spiel sei zu stark von Mikrotransaktionen geprägt, die schon räuberisch seien
  • Die Inhalte seien so dünn geworden, dass sie nur noch ein Bruchteil dessen wert sind, was Bungie für sie verlangt
  • Für ein AAA-Spiel sei Destiny 2 so buggy, dass es eine Schande ist. Wenn ein Bug auftaucht, der Spaß macht, repariere Bungie ihn sofort. Ein Bug, der Spieler behindert, würde weit weniger Aufmerksamkeit bekommen
  • Destiny 2 habe zudem das schlimmste PvP, das er je in einem Spiel gesehen hat.

Das ist sein finaler Kritikpunkt:

Und dann ist da noch der lächerliche Preis für DLCs. Sie verlangen AAA-Launch-Preise für jede Erweiterung und bestehen immer noch darauf, P2P (Peer-to-Peer)-Verbindungen zu verwenden – was für diejenigen, die es nicht wissen, die gleiche Art von Verbindung ist, die zum Herunterladen von „.torrent“-Dateien verwendet wird. Versteht mich nicht falsch, ich halte P2P-Verbindungen für genial und extrem nützlich, aber sie sind absolut schrecklich für ein FPS-Spiel, bei dem man eine einwandfreie Reaktionszeit braucht. Bei den irrsinnigen Summen, die dieses Spiel den Spielern abknöpft, wäre es das Mindeste, was Bungie tun könnte, dedizierte Server bereitzustellen. Vor allem für ein so bekanntes und geliebtes Franchise.

Letztlich sagt der Spieler nach 12.000 Stunden könne er sich jetzt endlich von dem Spiel verabschieden. Ihm tue es um die Autoren leid, für ihn sei die Lore und die Story von Destiny immer das Beste gewesen. Aber die Autoren, die wahre Seele von Destiny, hätten mit dem Spiel ihre Zeit verschwendet.

Gibt es auch positive Stimmen? Ein Spieler mit 2.800 Stunden sagt: Er komme immer wieder zu Destiny 2 zurück. Es sei mehr als ein Spiel, es sei eine Sucht, verpackt in Space Magic.

Ein Spieler mit 1.900 Stunden sagt: Er weiß gar nicht, wie er so viel Zeit mit Destiny verbringen konnte. Der Gameplay-Loop fessle einen und mache süchtig. Wer auf Gameplay stehe, könne nur schwer mit Destiny aufhören.

Ein Spieler mit 1575 Stunden sagt: Destiny sei im Kern eine Erfahrung, die ohne gleichen ist. Trotz aller Probleme wie Entlassungen bei Bungie und räuberischen Mikrotransaktionen fühle sich das Spiel noch immer fantastisch an.

Wir von MeinMMO begleiten Destiny seit dem Release im Jahr 2014 und haben mit dem Spiel schon so manches Tal durchschritten: Alle DLCs von Destiny 2 im Ranking: Von rührender Fortsetzung bis Zeitverschwendung

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