Tim Cook verkauft Aktienpaket gerade noch rechtzeitig
In seiner Position als Apple-Chef dürfte Tim Cook angesichts der vom US-Präsidenten Donald Trump angekündigten Strafzölle gerade einiges zu tun haben. Der von Trump angesteuerte Handelskrieg könnte Apple schwer zu schaffen machen. Als Privatmann darf sich Cook derweil die Hände reiben, hat er doch am Mittwoch noch 108.136 Apple-Aktien verkauft – gerade rechtzeitig, bevor der […] Der Beitrag Tim Cook verkauft Aktienpaket gerade noch rechtzeitig erschien zuerst auf iphone-ticker.de.

In seiner Position als Apple-Chef dürfte Tim Cook angesichts der vom US-Präsidenten Donald Trump angekündigten Strafzölle gerade einiges zu tun haben. Der von Trump angesteuerte Handelskrieg könnte Apple schwer zu schaffen machen. Als Privatmann darf sich Cook derweil die Hände reiben, hat er doch am Mittwoch noch 108.136 Apple-Aktien verkauft – gerade rechtzeitig, bevor der Wert des Papiers in der Folge von Trumps Ankündigungen eingebrochen ist.
Seit gestern hat die Apple-Aktie gut 12 Prozent an Wert verloren. Das von Cook veräußerte Aktienpaket wäre somit heute knapp 3 Millionen Dollar weniger wert. Insgesamt hat der Apple-Chef mit dieser Aktion rund 24 Millionen Dollar eingestrichen.
Apples Aktienkurs seit Anfang April (Grafik: Google)
Cooks Aktienverkauf war regulär bei der zuständigen Kontrollbehörde SEC gemeldet und es steht außer Zweifel, dass ein direkter Zusammenhang zu den aktuellen Maßnahmen der US-Regierung und den damit bereits im Vorfeld zu erwartenden Kursverlusten besteht. Aktienpakete sind der größte Teil von Cooks regulärem Einkommen bei Apple, während seine Grundvergütung mit zuletzt drei Millionen Dollar eher gering ist.
Diese Aktien können dann nach Ablauf bestimmter Haltefristen verkauft und in bare Münze umgesetzt werden. Cook macht von dieser Möglichkeit in regelmäßigen Abständen Gebrauch.
China hat Gegenzölle angekündigt
Die wirtschaftliche Situation spitzt sich infolge der von Trump angekündigten Zollpolitik der USA derweil weiter zu. Im Gegenzug hat nun auch China angekündigt, einen Sonderzoll auf aus den USA eingeführte Waren zu erheben.
Mit 34 Prozent sollen diese in gleicher Höhe ausfallen, wie die von Trump geplanten Zölle auf Importe aus China. Die chinesische Regierung hat die Maßnahme zudem auch zeitlich an die Ankündigung der US-Regierung geknüpft. China will die Sondergebühren vom 10. April an erheben, also einen Tag nach dem von der Trump-Regierung geplanten Start.
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