Trumps Strafzölle setzen Apple unter Druck

Die vom US-Präsidenten Donald Trump angekündigten Importzölle werden auf Apple besonders drastische Auswirkungen haben. Wenn sich an den Plänen der amerikanischen Regierung nichts mehr ändert, dürften Preiserhöhungen für die von Apple angebotene Hardware in den USA unausweichlich sein. Bereits seit der ersten Legislaturperiode von Donald Trump versucht Apple, sich unabhängiger von China zu machen und […] Der Beitrag Trumps Strafzölle setzen Apple unter Druck erschien zuerst auf iphone-ticker.de.

Apr 3, 2025 - 13:48
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Trumps Strafzölle setzen Apple unter Druck

Die vom US-Präsidenten Donald Trump angekündigten Importzölle werden auf Apple besonders drastische Auswirkungen haben. Wenn sich an den Plänen der amerikanischen Regierung nichts mehr ändert, dürften Preiserhöhungen für die von Apple angebotene Hardware in den USA unausweichlich sein.

Bereits seit der ersten Legislaturperiode von Donald Trump versucht Apple, sich unabhängiger von China zu machen und hat in der Folge sein Engagement in Ländern wie Indien oder Vietnam intensiviert. Indien hat sich zwischenzeitlich zu einem der wichtigsten Produktionsstandorte für das iPhone entwickelt. Die nun konkret drohenden Importzölle schließen diese beiden Länder jedoch ebenso mit ein, wie die traditionellen Apple-Produktionsländern China, Thailand oder Malaysia.

Umsetzung für nächste Woche geplant

Der US-Regierung zufolge soll die neue Zollverordnung am 9. April in Kraft treten. Das klingt alles zwar immer noch ziemlich abstrakt, jedoch muss man angesichts der bisherigen Politik der Trump-Regierung davon ausgehen, dass die Umsetzung erfolgt, ohne Rücksicht auf die konkrete Durchführung und daraus resultierende Konsequenzen zu nehmen.

Die Europäische Union sowie weitere von den Zöllen Trumps betroffene Nationen haben bereits zumindest damit gedroht, mit ähnlichen Maßnahmen zu reagieren. Im schlimmsten Fall würde dies dann auch eine Verteuerung von Apple-Produkten hierzulande bedeuten. Als eher warnende und mehr symbolische Gegenmaßnahme ist derzeit noch eine höhere Besteuerung von ausgewählten US-Produkten wie Bourbon Whiskey, Jeans und Harley-Davidson-Motorrädern im Gespräch.

Apple-Aktie duckt sich weg

Bei Apple dürfte die Politik Trumps in jedem Fall für ordentlich Alarm sorgen. Wie es scheint, haben weder die Millionenspende von Tim Cook zu Trumps Amtseinführung noch dessen Gespräche mit dem US-Präsident Früchte getragen. Anders als bei den Strafzöllen gegen China während Trumps erster Amtszeit sind derzeit keine Ausnahmeregelungen für ausgewählte Produkte in Sicht. Die Apple-Aktie ist infolge der Ankündigungen heute bereits um knapp zehn Prozent gefallen.

Apple Aktie 3 April 2025

Grafik: ARD Börse

Einen Funken Hoffnung können sowohl Endkunden wie auch die betroffenen Unternehmen aus der Tatsache ziehen, dass solche Regelungen in den USA quasi von heute auf morgen auch wieder gekippt werden können. Anders als hierzulande müssen dazu keine Gremien eine Einwilligungen geben, sondern es genügt ein Erlass des amtierenden Präsidenten.

Trump überblickt die Folgen nicht

Mit Protesten und Chaos ist ansonsten wohl zwingend zu rechnen. Das folgende Video zeigt, wie komplex sich die Welt hinter Trumps Horizont darstellt. Denn selbst, wenn die Amerikaner nur noch amerikanische Autos kaufen, hat die Masse der darin verbauten Teile zuvor teils sogar mehrfach die amerikanische Grenze überquert.

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