Mit Verbrennern gegen E-Auto-Konkurrenz? VW plant wichtigen Schritt für Kultmodelle

Die Zukunft der Autos fährt elektrisch – da sind sich viele Hersteller eigentlich einig. Das heißt aber nicht, dass deswegen erfolgreiche Verbrenner-Modelle auf moderne Features verzichten können. Volkswagen geht dabei jetzt einen großen Schritt nach vorn – und bringt autonome Fahrfunktionen in die Masse.

Apr 2, 2025 - 14:26
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Mit Verbrennern gegen E-Auto-Konkurrenz? VW plant wichtigen Schritt für Kultmodelle

Die Zukunft der Autos fährt elektrisch – da sind sich viele Hersteller eigentlich einig. Das heißt aber nicht, dass deswegen erfolgreiche Verbrenner-Modelle auf moderne Features verzichten können. Volkswagen geht dabei jetzt einen großen Schritt nach vorn – und bringt autonome Fahrfunktionen in die Masse.

VW rüstet MQB auf: Neue Funktionen von Golf bis Octavia

Volkswagen will es mit seinen Verbrennermodellen noch einmal wissen. Für die wichtige MQB-Plattform (Modularer Querbaukasten) plant der Konzern ein Update, das fortschrittliche autonome Assistenzfunktionen zu einer Reihe von Volumenmodellen aus dem Verbrennersegment bringt. Bisher hat sich Volkswagen beim autonomen Fahren auf Elektroautos konzentriert.

Unter den kommenden Funktionen sind laut Autobild moderne Stau- und Autobahnassistenten, allgemeine Gefahrenerkennung und Parkassistenz. Die Fahrerüberwachung – etwa Müdigkeitserkennung – gehört ebenfalls dazu. Mit dem Paket sollen die MQB-Modelle auf das Level 2+ (von 5) für autonomes Fahren gehoben werden. Elektrische ID-Modelle können da schon deutlich mehr leisten.

Möglich werden diese Funktionen durch eine Reihe neuer Technik. Es kommen 360-Grad-Kameras zum Einsatz ebenso wie Radarsensoren. Das gesamte System wird anders bisher zentral von einer einzelnen Recheneinheit gesteuert und die Daten somit nicht mehr direkt von den jeweiligen Sensoren direkt verarbeitet.

Welche Modell sind von dem VW-Plan aber betroffen? Da kommen einige zusammen, denn der MQB ist die Golf-Plattform. Auf der aktuellen Version MQB evo bauen der Golf VIII auf sowie Tiguan, Passat und T7. Dazu kommen Modelle weiterer Konzernmarken, etwa der Audi A3, Skoda Octavia und Kodiaq sowie der Leon von Seat/Cupra und einige mehr. Die Liste liest sich wie die Creme de la Creme der Volumenmodelle aus den vergangenen Jahren.Link

Wann bekommen Golf und Co. neue Funktionen?

Einen genauen Zeitplan hat Volkswagen für seine Pläne nicht verraten. Der neue Golf IX soll aber um das Jahr 2028 erscheinen. Spätestens dann sollte es also soweit sein. Für die Realisierung des neuen MQB arbeitet der VW-Konzern mit Mobileye, einem Spezialisten für autonomes Fahren, und Valeo für die Hardware-Komponenten zusammen.

Das macht deutlich: Das Gros der neuen Funktionen dürfte der künftigen Version des MQB vorbehalten sein. Da es neue Hardware braucht, werden die neuen Assistenten nicht per Update auf frühere Modelle aufgespielt werden können.

Einem VW-Sprecher zufolge wird nicht jedes Modell alle möglichen Assistenzfunktionen bekommen. Der Konzern macht das Angebot, grundsätzlich können alle Fahrzeuge alles bekommen. Entschieden wird das aber von den Marken und je nach Modellausrichtung.

Umgekehrt nimmt VW auch aus Verbrennerzeiten etwas für die E-Autos mit:LinkID.GTI: VW wird auch in der Sportversion elektrisch