Monster Hunter Wilds äußert sich endlich zu Cheatern – Es können auch Spieler bestraft werden, die selbst keine Mods nutzen
Bisher ließ Capcom Spielern von Monster Hunter Wilds sehr viel Freiraum, wenn es um Mods und Cheats ging. Das soll sich mit nun ändern. Der Beitrag Monster Hunter Wilds äußert sich endlich zu Cheatern – Es können auch Spieler bestraft werden, die selbst keine Mods nutzen erschien zuerst auf Mein-MMO.de.


Bisher ließ Capcom Spielern von Monster Hunter Wilds sehr viel Freiraum, wenn es um Mods und Cheats ging. Das soll sich mit nun ändern, wie ein offizielles Statement zeigt.
Warum geht Capcom jetzt gegen Cheater vor? Am Freitag, dem 04. April 2025, erhält Monster Hunter Wilds sein erstes großes Update mit dem TU1 (Title Update 1). Neben neuen Herausforderungen und Monstern werden auch Arenaquests hinzugefügt, bei denen ihr euch mit anderen Spielern messen könnt.
Dabei könnt ihr euch einen Platz auf der offiziellen Rangliste sowie exklusive Belohnungen für die Teilnahme und Platzierung sichern. Wer die Aufgaben mit vorgefertigten Rüstungen am schnellsten erledigt, erzielt dabei die hohen Platzierungen.
Bereits im Vorfeld hatte es deshalb Bedenken seitens der Community gegeben, da viele Spieler aufgrund der bisherigen liberalen Politik seitens Capcom zu Mods und Cheats greifen, um das Spielerlebnis für sich, aber auch für andere zu manipulieren – sehr zum Ärgernis der betroffenen Spieler.
Deshalb will Capcom jetzt durchgreifen, damit die neuen Herausforderungen fair sowie unterhaltsam bleiben. Die Details geben sie in einem frisch veröffentlichten Statement via x.com bekannt. Doch es gibt auch einen Haken, der Spieler betreffen kann, die selbst gar nicht cheaten.
Bann trotz Fairplay?
Wie will Capcom gegen Cheats vorgehen? Im Statement heißt es, dass Spieler, die an betrügerischen Ranglistenaktivitäten teilnehmen, gebannt werden oder ihnen Einschränkungen auferlegt werden können. Dabei beziehen sie sich sowohl auf offensichtliche Cheats als auch auf externe Programme (Mods). Gruppen, in denen auch nur durch einen Spieler verbotene Handlungen festgestellt werden, werden nicht auf der Rangliste aufgeführt und erhalten keine Belohnungen dafür.
Die Maßnahmen betreffen explizit auch Spieler, die zwar selbst keine Programme verwenden, aber Teil von Gruppen sind, in denen mindestens ein Spieler gegen diese Auflagen verstößt. Teilnehmer werden deshalb dazu angehalten, auffällige Mitspieler zu melden, um nicht selbst ins Kreuzfeuer zu geraten.
Allerdings werden Personen, bei denen fälschlicherweise verbotene Verhaltensweisen vermutet wurden, später nicht mit Teilnahme- und Ranglistenbelohnungen entschädigt. Deshalb solltet ihr mit Meldungen anderer Spieler behutsam umgehen.
Bisher betreffen diese Maßnahmen scheinbar nur die Ranglistenkämpfe. Trotzdem solltet ihr auch außerhalb dessen vorsichtig sein und vor allem darauf achten, das Spielerlebnis anderer Spieler nicht zu gefährden. Denn schon im März gab’s Berichte von Spielern, deren Accounts gebannt worden sind.



Manche Spieler nutzen Mods auch, um sich selbst andere Challenges aufzuerlegen. Allerdings kann es auch leicht passieren, dass man als unwissender Spieler solchen gemoddeten Quests betritt, denn von außen ist das meist nicht ersichtlich: Passt auf, welchen Quests ihr in Monster Hunter Wilds beitretet, es könnte eine Falle sein
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